Alz

Die Alz ist der Ausfluß des Chiemsees bei Seebruck. Wegen ihres hohen Gefälles wird ihr nach Altenmarkt mehrfach das Wasser zur Energiegewinnung entzogen. Entsprechend der dadurch vorgegebenen Befahrungsmöglichkeiten wird die Alz in vier Streckenabschnitten beschrieben.

Im Streckenabschnitt 1 vom Chiemsee bis Altenmarkt wird kein Wasser entzogen. Hier ist die Alz theoretisch ganzjährig befahrbar. Aus Naturschutzgründen ist die Befahrung in der ersten Jahreshälfte jedoch verboten (siehe unten).

Der Streckenabschnitt 2 ist sehr kurz. Er umfaßt vor allem den Alzfall bei Altenmarkt, der wegen seines besonderen Wildwasser-Charkters nicht in eine der Wanderstrecken paßt.

Der Streckenabschnitt 3 wird durch zwei Kraftwerkskanäle bestimmt, die in etwa die gleiche Menge Wasser entnehmen. Er ist mit Kunststoffbooten meist den ganzen Sommer über befahrbar.

Dem Streckenabschnitt 4  wird leider so viel Wasser entnommen, daß eine Befahrung nur bei hoher Wasserführung der Alz (ab ca. 90 m3/s) - und damit selten - möglich ist

Befahrungsregelungen bestehen nur für den ersten Streckenabschnitt (siehe dort).

Streckenabschnitt 1: Seebruck - Truchtlaching, 6,5 km

Die Strecke durchfließt eine reizvolle offene Landschaft mit Wiesen und Hügeln.

Diese Strecke vom See heraus bis Truchtlaching kann jedem, auch Anfängern, empfohlen werden.

Leider ist der Streckenabschnitt sehr überlaufen. An warmen Sommerwochenenden trifft man hier auf unzählige Schlauchboote und andere "Wasserfahrzeuge". Dies hat dazu geführt, daß das LRA Traunstein folgende Regelung erlassen hat:

Befahrungsregelung: Die Befahrung der Alz vom Chiemseeausfluß (km 63M bis Altenmarkt (km 46,4) ist vom 1.1. bis 30.6. verboten, Die so genannte Ischler Schlinge (linker Alzarm von km 58,3 - km 57.3) darf ganzjährig nicht befahren werden. Die Schilfinseln dürfen ganzjährig nicht betreten werden. Die Fahrtrichtung an der Ischler Schleife ist ausgeschildert. Zum Schutz der Ufer und der Vogelweit bis Truchtlaching möglichst nicht anlanden! 

Pegel: in Seebruck (km 62,8): 30 cm = NW, 75 cm = MW, 125 cm = HW. Der Pegel wird auf der Internetseite des WWA angezeigt (www.hnd.bayern.de)

Am Chiemsee in der Nähe des Alzabflusses

62,8 Chiemseeausfluß, P mit Einsetzmöglichkeit. Es kann aber auch schon vorher an einem der Parkplätze entlang des Chiemseeufers östlich von Seebruck eingesetzt und zum Ausfluß gepaddelt werden.  

62,7 Straßenbrücke Seebruck (=>Seebruck), der Pegel wird auf der Internetseite des WWA online angeboten (www.hnd.bayern.de).l Gasthof zur Post, dahinter am Ufer großer Parkplatz, Einsetzmöglichkeit

Zwischen Seebruck und Truchtlaching

60,5  Pullach

58,5  Mündung Ischler Ache, Ischl

58,3  Nebenarm (Ischler Schlinge, ganzjähriges Befahrungsverbot, Schilderbeachten)

57,9  Mündung Nebenarm

57,2 Döging

56,3 Straßenbrücke, davor l Parkplatz (gebührenpflichtig), r Truchtlaching (=>Truchtlaching) (Barockkirche), nach der Brücke r Gasthaus direkt am Ufer

Streckenabschnitt 2 Truchtlaching Altenmarkt, 9,7km

Nach Truchtlaching durchbricht die Alz in weiten Schlingen, zuweilen lebhaft fließend, die Endmoränenwälle des ehemaligen Chiemseegletschers. 

Befahrungsregelung: Die Befahrung der Alz vom Chiemseeausfluß (km 63M bis Altenmarkt (km 46,4) ist vom 1.1. bis 30.6. verboten.

Die Alz erfordert hier Erfahrung und Können.

Das Erkennen von Gefahrenstellen ist notwendig.

Starke Strömung.

Souveränes steuern des Bootes ist zwingend notwendig.

Kentern und somit Schwimmen kann an ungeeigneter Stelle fatale Folgen haben.

Einzelne Steine/Felsen können leicht das Boot zum kentern bringen.

Schwimmweste ist dringend notwendig.

Ein tödlicher Unfall ist bereits zu beklagen.

 

Zahlreiche Baumhindernisse, Sträucher, Wurzeln über und unter Wasser bilden Gefahrenstellen.

Beim Sturz aus dem Boot z.B. durch Kenterung kann sich der Paddler leicht unter Wasser an Geäst, Wurzeln, Bäumen verfangen. Durch die starke Strömung unter Wasser kann sich der Paddler nicht mehr selbst befreien und ertrinkt.

Umgefallene Bäume, Sträucher über Wasser sind für den Bootsfahrer sehr gefährlich. Gerät ein Boot unter einen querliegenden Baum wird das Boot mit den Insassen unter Wasser gedrückt. Oft kentert das Boot vor dem Hindernis, dann wird der Paddler unter dem Boot eingeklemmt und ertrinkt.

Ausgesprochen „hinterfotzig“ sind auch die Reste von Holzpfählen inzwischen verfallener Stege. Sie sind aufgrund ihrer geringen Wasserverdrängung auch für erfahrene Paddler nur schwer zu erkennen und wurden deshalb leider schon so manchem zum Verhängnis. Auch solche Hindernisse gibt es auf dieser Strecke.

Erfahrene Paddler meiden ins Wasser ragende Äste, Bäume und Wurzeln wie die Pest, denn sie sind eines der gefährlichsten Hindernisse beim Paddeln!

 

 

neue Beschilderung (zum vergrößern anklicken)
neue Beschilderung (zum vergrößeren anklicken)
Die Borstenrampe am Truchtlachinger Wehr

55,8 Seit 1. Juli 2006 kann das Wehr über eine Borstenrampe (gekennzeichnet durch 2 große Steinblöcke) bei geeignetem Wasserstand befahren werden.

 

Die Alz fließt von nun an etwas bewegter bis Altenmarkt.

Am Wehr Höllthal
Immer wieder leichte Schwälle
Kurz vor Altenmarkt

52,8 Wehr Höllthal, bei gutem WS r fahrbar. Sonst je nach Wasserstand r kurz umtragen oder treideln.Die Umtragestelle liegt in einer Rechtskurve und bleibt bis zuletzt hinter den Uferbäumen versteckt. Schild beachten!Vorsicht beim Wiedereinsetzen, insbesondere bei höherem Wasserstand, das Wasser zieht stark unter die überhängenden Uferbüsche!

52,5 l Höllthal, Der Gasthof wird nur noch auf Vorbestellung geöffnet und dann müssen mindestens 10 Personen angemeldet werden. Laut dem freundlichen und sehr netten Wirt reicht eine Vorgestellung zwei bis drei Tage zuvor.

51,9 Inseln, l fahren.

51,5 zweite Inseln, unbedingt den rechten Flußabschnitt fahren, der linke Abschnitt enthält eine Prallwand, Steine führen leicht zur Kenterung, zahlreiche Wurzelstöcke unter Wasser bilden besonders hier eine große Gefahr! Aber Achtung, die Einfahrt in den rechten Flussarm ist sehr seicht. Der linke Arm ist durchaus fahrbar, jedoch sollten nur geübte Paddler und Schlauchbootkapitäne diesen Weg wählen!
Nach der Insel r malerisch überhängende Felsen.

49,3 Seilfährel kleine Bucht, 100 m hinter den Uferbäumen Gasthaus Roiter mit Garten

46,6 Wehr Laufenau (1,2 m), X, Ende der Befahrungsregelung

l Ausstiegsstelle mit Parkplatz. Es wird empfohlen, die Fahrt hier zu beenden. Der Parkplatz ist über die Straße Altenmarkt - Ischl (Seeon) erreichbar.

Die nun folgenden Alzfälle können aus unserer Sicht nicht zur Befahrung empfohlen werden, außerdem ist seit dem Kraftwerksneubau nur noch extrem selten genug Wasser im Flussbett, umd die Alzfälle zu fahren. Im fall einer Befahrung ist das Wehr recht zu umtragen.

Streckenabschnitt 3: Altenmarkter Alzfälle, 3 km:

45,3 Straßenbrücke B304, r Altenmarkt (=>Altenmarkt)  

45,2  Altenmarkter Alzfälle (3 m). Eine Befahrung ist nur für geübte Wildwasserfahrer mit entsprechender Ausrüstung nach eingehender Besichtigung möglich, seit dem Kraftwerksneubau ist nur noch sehr selten genug Wasser im Flussbett! Seit einigen Jahren befindet sich im Unterwasser den Hauptstromzuges ein großer Felsblock!

45,1 Brücke B299, r Ein- Ausstiegsmöglichkeit, von der Brücke aus sind die Alzfälle gut einsehbar.  

44,7 r Mündung der Traun  

43,3 Wehr Trostberg, l umtragen

Streckenabschnitt 4: Trostberg - Hirten, 21 km, 3 Umtragestellen:

Die Hinweise zur Gefahr durch Bäume und Sträuche von Streckenabschnitt 2 gelten auch hier!

Die Strecke vom Wehr in Trostberg bis Hirten ist 21,4 km lang und führt durch eine schöne, ruhige Auenlandschaft. Drei Wehre (Tacherting, Garching und Wald) müssen umtragen werden.

Die Wasserführung wird durch zwei Kraftwerkskanäle bestimmt.

Der erste Kanal führt vom Trostberger Wehr bis Tacherting. Er entzieht der Alz maximal 60 qm/s. Die vorgeschriebene Restwassermenge von  7,5 qm/s reicht jedoch für eine Befahrung mit Kunststoffbooten aus. Zur Zeit (2004) laufen Verhandlungen über eine Neufestlegung der Mindestwassermenge.

Der zweite Kanal führt von Tacherting bis Hirten und entzieht ebenfalls maximal 60 qm/s. Die Restwassermenge auf dieser Strecke ist gestaffelt: April 7 qm/s, Mai 11,5 qm/s, Juni 11 qm/s, Juli 9 qm/s, August 6,5 qm/s. Eine Befahrung mit Kunststoffbooten ist bei August-Mindestwasser gerade noch möglich.

Der Alz-Pegel in Trostberg (gültig für die erste Teilstrecke dieses Streckenabschnittes) wird auf der Internetseite des WWA angezeigt (www.hnd.bayern.de), ebenso der Pegel des 1. Kanales (beide in cm und qm/s). Da Mindestmenge und maximale Entnahme des 2. Kanales bekannt sind, kann daraus auch die Wassermenge der 2. Teilstrecke bestimmt werden.

Für Faltboote ist eine Befahrung erst bei mehr als 10 m3/s Restwasser zu empfehlen.

 

 

Einstiegstelle unterhalb des Wehres

43,3 Wehr Trostberg (=>Trostberg) mit Wasserableitung durch 1. Kanal, X, l umtragen (200m).Mögliche Einsatzstelle unterhalb des Wehres. Man biegt mit dem Auto bei der Papierfabrik von der B299 ab und folgt dem Alzkanal aufwärts bis vor eine kurzen Steigung. Parkplätze auf der Kanalseite der Straße. Von dort trägt man sein Boot ca. 200 m entlang des Kanales aufwärts bis zur Wehranlage, quert dann den Kanal und setzt unterhalb des Wehres auf der Kiesbank ein.  

42,2 Hier befindet sich eine weniger mühsame Einsatzstelle an einem Parkplatz am r Ufer. Man erreicht diesen Parkplatz, wenn man die Alz auf der Brücke bei km 41,6 von links nach rechts überquert, noch ca. 100 geradeaus weiterfährt und dann rechts abbiegt (Richtung Degussa). Nach weiteren 300m sieht man rechts einen Parkplatz, an dem links hinten (hinter den Uferbäumen) die Alz vorbeifließt. Von dort sind es nur wenige Schritte zum Fluß.  

42,1 Fußgängersteg  

41,6 Straßenbrücke B299, Trostberg (=> Trostberg) l Ortszentrum  

41,5 r Alz-Pegel Trostberg, wird auf der Internetseite des WWA online angeboten (www.hnd.bayern.de).

41,4 Fußgängersteg  

41,2 Straßenbrücke B299

Gute Möglichkeit zum Kehrwasser fahren
Gute Möglichkeit zum Spielen
Links hinter den Uferbäumen versteckt sich die Prallwand
Die Durchfahrt durch den Felsriegel bei mittlerem Wasserstand
Die Durchfahrt durch den Felsriegel bei hohem Wasserstand

41,1 EB-BrückeDie folgende Strecke mit ihren Buhnen, kleinen Stufen und Steinhindernissen bietet die Möglichkeit zum Kehrwasserfahren und bei ca. 15 qm/s auch zum Surfen in einzelnen Wellen

38,3 Steg

35,1 l Mündung des Werkkanales 1, auf den nächsten 900m steht das gesamte Wasser der Alz zur Verfügung.

34,4 Straßenbrücke, l ca. 500m entfernt Tacherting

34,2 Wehr Tacherting mit Wasserableitung durch 2. Kanal, X, r umtragen (ca. 200m). Hinweisschilder auf Vogelschutzgebiet beachten!

33,6 r Prallwand WW I

33,5 Die Alz wird durch einen quer liegenden Felsriegel eingeengt, starke Strömung, Wellen und Verwirbelungen WW II, Durchfahrt m

Die zweite WW II Stelle bei mäßigem Wasserstand
Die zweite Stelle bei viel Wasser
Die Alz kurz vor Hirten

32,8 Felsblöcke bilden eine zweite Schwallstrecke WW II, Durchfahrt bis Hirten fließt die Alz nun ruhig weiter.

31,7 Straßenbrücke, l ca. 600m entfernt Wiesmühl

29,8  EB-Brücke

29,7 Steg

29,3 Wehr bei Garching (1,5m), X, starker Rücklauf, r umtragen (ca. 100m)

27,6 Straßenbrücke, l  Garching (=>Garching), r Waldr Ausstiegsmöglichkeit unter der Brücke  

27,3 Wehr Wald (2m), X, starker Rücklauf, r umtragen (50m)

25,0 Steg 

24,4 Straßenbrücke 

24,1 Steg

22,0 Straßenbrücke, r Hirten, r Ausstiegsmöglichkeit, günstige Stelle zur Beendigung der Fahrt  

 

 

21,9 l Mündung des Werkkanales 2  

21,4 r Beschilderte Ausstiegsstelle zum Umtragen (ca. 400 m) des X Wehres in Hirten.

Streckenabschnitt 5: Hirten - Mündung, 21 km, 1 Umtragestelle:

Die Hinweise zur Gefahr durch Bäume und Sträuche von Streckenabschnitt 2 gelten auch hier!

 

Die Strecke bis zur B12 ist 18,0 km lang mit einer Umtragestelle. Fährt man bis zur Mündung und am Inn weiter bis Marktl, sind es 24,0 km.

Bis Burgkirchen fließt die Alz recht flott und spritzig durch Auwälder an beiden Ufern. Auf dieser Strecke gibt es eine Reihe mehr oder weniger weit in den Fluß hineinreichende Buhnen und Steinbarrieren (WW I-II), die bei ausreichender Wasserführung schöne Spielstellen bilden. In Burgkirchen soll eine schräge Rampe umtragen werden. Hinter Emmerting quert die immer noch flott fließende Alz ein großes Waldgebiet.

Die Wasserführung wird durch die Alzwerke der Wacker-Chemie bestimmt, die bei Hirten Wasser aus der Alz ableiten und über einen 17 km langen Kanal nach Burghausen an die Hangkante zur Salzach leiten. Dort wird mit einer Fallhöhe von 64m Strom für das Werk Burghausen der Wacker-Chemie erzeugt. Der Kanal entzieht der Alz maximal 80 m3/s. Die Mindestwassermenge beträgt 3 m3/s. Leider ist diese Menge für eine Befahrung nicht ausreichend.

Maßgebend für die Befahrung dieser Strecke ist der Pegel Burgkirchen, der vom WWA im Internet online angeboten wird (www.hnd.bayern.de). Die Mindest-Wassermenge für diese Strecke liegt bei ca. 10 m3/s.

An der Einstiegsstelle unterhalb des Wehres Hirten
Immer wieder leichte Schwälle
Immer wieder Spielstellen zwischen Hirten und Burgkirchen
Das Wehr in Burgkirchen sieht zwar eher harmlos aus, hat aber einen tödlichen Rücklauf.

21,2 Wehr Hirten mit Wasserentzug, X, r auf der Straße umtragen (ca. 400 m)

21,1 r Einsatzstelle: unterhalb des eingezäunten Wehrbereiches führt von der Straße nach Burgkirchen eine, durch eine Schranke abgesperrte, Einfahrt auf die Uferwiese. Die folgende Strecke bis Burgkirchen bietet eine Reihe schöner Spielstellen.

15,9 r Mündung Halsbach

15,8 EB-Brücke

15,5 Straßenbrücke l Gendorf (=>Gendorf), r Burgkirchen (=>Burgkirchen)

15,4 r Pegel Burgkirchen, wird auf der Internetseite des WWA online angeboten (www.hnd.bayern.de).

15,0 Wehr Burgkirchen (1m) mit gefährlichem Rücklauf. Hier gab es schon mehrere tödliche Unfälle! Schilder beachten, rechtzeitig r anlanden und umtragen. Von nun an fließt die Alz meist ruhig, aber mit zügiger Strömung.

unterhalb von Burgkirchen gibt es immer seltener leichte Schwälle

einsame Auwälder links und rechts
Arbeit eines Bibers

Blick in den Brunnbach bei seiner Mündung
kurz vor der Mündung in den Inn

14,8 neue Straßenbrücke

 

11,2 Straßenbrücke

 

10,9 Straßenbrücke, l Emmerting, r Hohenwart, ca. 100m zum Gasthaus Schwarz (gute Küche, preiswert).Beginn des Naturschutzgebietes Untere Alz (Bade-, Feuer-, Zeltverbot).Die Alz durchfließt bis zur B12 ein großes Waldgebiet Inn

 

4,4 l Mündung Brunnbach  

 

3,2 Straßenbrücke B12 und Autobahnbrücke A94, r Aussetzmöglichkeit

 

0,0 Mündung in den Inn bei km 80,5.Gute Aussetzmöglichkeit linksufrig am Ortsende von Marktl  (=>Marktl) bei km 77,2.